Da war in Deutschland der ewig lange Winter endlich zu Ende und alle freuen sich über den Frühling.
Wir landen in Sioux Falls zu der Hallen-WM in den USA und was sehen wir? Schneesturm! Heftige Windböen peitschen die Schneeflocken. In Chicago war es noch frühlingshaft sonnig und warm und nun so ein Wetter. Erinnert irgendwie an die EM in Spanien vor zwei Monaten.
Wir landen in Sioux Falls zu der Hallen-WM in den USA und was sehen wir? Schneesturm! Heftige Windböen peitschen die Schneeflocken. In Chicago war es noch frühlingshaft sonnig und warm und nun so ein Wetter. Erinnert irgendwie an die EM in Spanien vor zwei Monaten.
Doch wir müssen noch 120km weiter, nach Yankton, South Dakota. Der Leihwagen steht bereit, natürlich mit Sommerreifen. Na gut, die ersten 50km war der Highway noch geräumt, danach begann das Abenteuer. Nach einer Gesamtreisezeit vom gut 21 Stunden kamen wir rechtschaffen müde im Hotel an.
Am nächsten Tag die Halle, den Austragungsort der WM besichtigt. Welch ein Unterschied zu Spanien. Die Halle ist angenehm geheizt, hell beleuchtet, es regnet nicht hinein und es ist viel Platz vorhanden.
Die Halle gehört zu der NFAA Easton Yankton Archery Range und ist ganzjährig für Bogenschützen geöffnet. $5 Eintritt und dann kann man einen ganzen Tag schießen. Das galt auch für die WM-Teilnehmer. Wollten sie an den Tagen vor dem Wettkampf noch trainieren, waren sie auch mit $5.- pro Tag dabei. Die $150.- Startgeld waren nur für die Wettkampftage und eine Plastiktüte mit Reklame. Selbst das "Banquet" (Mittagessen nach dem Wettkampf) kostete $25 extra. So gesehen war die EM in Spanien mit Eur 40€ richtig günstig.
Die Scheiben waren, wie man auf den Bildern sehen kann, etwas Besonders. Säcke aus Kunststoffgewebe, innen, vorne und hinten eine große Schaumplatte, dazwischen Altkleider. Die bremsten zwar problemlos Compoundpfeile ab, Schwierigkeiten gab es bei den Kiddies (Pfeile prallten ab) und bei Holzpfeilen deren aufgesetzte Eisenspitzen sich beim Ziehen gerne im Gewebe verhakten.
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