„Herrgottsbscheißerle“ zur DM Bowhunter im schwäbischen Maulbronn

Von Samstag, 3. Oktober bis Sonntag, 4. Oktober 2026 fand im schwäbischen Maulbronn die diesjährig nur 2-tägige Deutsche Meisterschaft „Bowhunter“ statt. Ausrichter war der örtliche VfS Maulbronn-Diefenbach unter Führung von Bogenreferent Björn RIEXINGER und seinem tollen Orga- und Helfer-Team.

Die Klosterstadt Maulbronn mit ihrer mittelalterlichen Klosteranlage, die inzwischen als UNESCO-Welterbe anerkannt ist, bot ein passendes Ambiente für die angereiste Bogen-Gemeinschaft und auch das Vereinsgelände der Maulbronner Bogenschützen, mit seinen Holzpalisaden und Feuerschalen, war so stimmungsvoll, wie man es sich wünscht zu so einer Veranstaltung.

Auch die beiden Parcoursabschnitte mit der großen Hunter-Runde und der geteilten 3-Pfeil/Doppelhunter-Runde waren so gestellt, dass sie sicher allen Schützinnen und Schützen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Der VfS Maulbronn hatte sich offenbar vorgenommen, die sportliche Herausforderung zu einer DM Bowhunter neu zu definieren.

Und das hat geklappt, dies war an den abschließenden Worten des Sportleiters Bernd HOLLNAGEL, aber auch an den Reaktionen vieler Top-Schütz(inn)en im Verlauf des Turniers zu erkennen, die sich mehr als sonst stets hochkonzentriert zeigen mussten, denn „leichte“ Schüsse standen eher wenige auf der Parcoursplanung.

Aber der Wettbewerb lief fair und auf hohem Niveau, weniger Punkte als gewohnt waren die Folge und wem der Schutzpatron der Bogenschützen auf dem Parcours nicht gewogen war, der konnte sich beim opulenten Catering mit einer Portion „Herrgottsbscheißerle“, den berühmten schwäbischen Maultaschen trösten.

Etwas Besonderes wollten sie bieten, die Maulbronner um Björn und Team, und das haben sie getan.
Die Nationalhymne zu Beginn einer Deutschen Meisterschaft war ebenso Teil eines konsequent vermittelten und gelebten Gemeinschaftsgefühls wie der DFBV-Song und die freundlichen Worte des Bürgermeisters Aaron TREUT, der die Unterstützung der Gemeinde gegenüber der Schützengemeinschaft verkörperte, was in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich überall der Fall ist und somit auch spürbare Dankbarkeit bei den Anwesenden auslöste.

„Nicht zum letzten Mal in Maulbronn“ war ein Auszug der Dankesworte des DFBV-Präsidenten Ulf TRABERT und gleichsam Dank und Ausblick auf eine weitere Zusammenarbeit, dann hoffentlich mit 3 vollen Tagen und 3 Parcours nach Maulbronner Art … und im Anschluss natürlich wieder ein paar leckere „Herrgottsbscheißerle“ ….