… so könnte das Motto des nun schon zum dritten Mal erfolgreich im sonnigen St.-Peter-Ording durchgeführten Jugend-Camp des DFBV lauten.
„Die Geschichte von Bogen-Spaß zwischen Sonnenbrand und Mückenstichen“ wäre auch eine Wahl, aber letztendlich ist der tiefe Eindruck, der nach diesen gut 3 Tagen voller Bogenschießen, Ausflugs- und Unterhaltungsprogramm zurückbleibt einfach der, dass es alle, die Jugend, aber auch die Trainer:innen/Betreuer:innen wirklich absolut genossen haben.
Die rund 30 jugendlichen Teilnehmer:innen im Alter von 12-18 Jahren kamen nicht nur aus den Reihen des DFBV, sondern auch verbandsübergreifend aus Trainingsgruppen des DSB, die dort auch teils -anders als im Gedanken des Breitensports im DFBV- in Leistungs-Kadern trainieren.
Grundgedanke der angebotenen Übungs-/Trainingseinheiten im Jugendcamp war es aber sicherlich von vornherein nicht, in vorhandene Trainingsabläufe und -aufbau einzugreifen, sondern jedem Teilnehmer die Möglichkeit zu bieten, neue Sicht- und Angehensweisen kennenzulernen, um den eigenen Schussablauf auch aus dem Draufblick Dritter zu überprüfen.
Das Ganze zum Teil auch mal im kurzen Einzeltraining, aber meist in der großen Schieß-Gruppe unter den Augen der rund 8 Trainer:innen des DFBV, die Haltung, Schussablauf, aber auch mentale Konzentration immer im Blick hatten und ggf. korrigierten oder Rat und Hilfe anboten, wenn individuelle Problem angesprochen wurden.






Auch bei technischen Problemen am Bogen war genug Fachwissen vor Ort, um meist alles beheben zu können und Christan MALLMANN vom Kölner Club für Bogensport hatte sein Equipment zum Selbstherstellen von wunderschön farbigen Bogensehnen dabei und konnte sich ganz schnell vor Anfragen nicht mehr retten, viele Wünsche und „Aufträge“ hat er wohl mit nach Hause genommen und wird diese von dort erfüllen.
Wenn es aus Kraftgründen oder einfach wegen der zu späten Stunde (obwohl es auch ein Nachtschießen gab) dann doch einmal zum Niederlegen der Bögen kam, war Langeweile weiterhin kein Problem. Selbsterstellte Quizrunden, Mix-Abenteuer antialkoholischer Cocktails, Wanderungen zum Leuchturm in 2km Entfernung, Dartspielen oder auch mal kurzer Rückzug in die gemütliche Sofa-Ecke; jeder Tag schien letztendlich zu wenig Stunden für alles zu haben.
Verpflegt in der Mensa des „Campushus“ wurde dann abends auch mal der Grill angeschmissen oder mit der örtlichen Pizzeria wieder ein „Deal“ über eine Kofferraumladung leckerer Pizzen abgeschlossen. Knabbereien/Leckereien waren natürlich auch stets vorhanden, bei soviel Schieß-Einheiten war somit „zwischendurch stärken“ auch immer drin.
Gemeinsames Aufbauen und Abbauen der mobilen Scheiben-Einheit von 14 Scheiben incl. Pfeilfangnetz über die gesamte Breite des Schießplatzes direkt am Haus war Beginn und Ende der gemeinsamen Zeit und erneut war festzustellen, dass es für die Jugendlichen wieder mehr war, als 3 Tage Bespaßung mit leckerem Essen, es war ein Kennenlernen, Sich-Finden und dann auch ein Sich-Vermissen beim Auseinandergehen, was auch für die ehrenamtlichen Betreuer:innen des DFBV eine absolut bleibende Erinnerung und tolle Motivation darstellt und so ist es keine Überraschung, wenn die Überschrift dann doch letztlich besser heißen sollte „Aller guten Dinge sind (mindestens) 3“ und darum ist der Blick des DFBV schon fest gerichtet auf ein Jugend-Camp 4.0 in 2027.
Wir freuen uns jetzt schon riesig!





